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Dinge, die man im Leben tun sollte.

Laut der Globetrootter-Bibel “Lonely-Planet” ist eines der zehn Dinge, die man unbedingt in seinem Leben erleben sollte, eine dreitätige Hausbootfahrt auf den Backwaters in Kerala im Norden Indiens.

Auf solchen Hausbooten befährt man die Gewässer Keralas.

Auf solchen Hausbooten befährt man die Gewässer Keralas.

Für ein privates Boot liegen die Preise bei 70-200€ pro Tag, wenn man sich ein Boot teilt wird es dementsprechend günstiger.

Aud der Seite von Keralaindiatravel gibt es eine sehr gute Einführung in das Thema. Wer schon mal dort war, möge bitte berichten, ich würde nächstes Jahr nämlich auch gerne mal dorthin.

1 Kommentar zu „Dinge, die man im Leben tun sollte.“

  • Helen:

    Hallo,

    ich war mit einer Freundin unterwegs und wir hatten uns ein der Boote gemietet. Zu zweit auf einem Boot mit einem Käptn, einem Koch und einem Stuard.
    Anfangs hatten wir uns überlegt, ob wir eventuell drei Tage buchen sollten hatten uns dann aber nur für eine Nacht entschieden. Gut so!
    Das Boot war vom Hygienestandart indisch ok. Zu Desinfektionsmittel kann ich raten aber das würde ich sowieso mitnehmen.
    Aber von vorn.
    Wir kamen an, wurden auf das Boot gebracht, bei einer grünen Kokusnuss und einem vollen Körbchen Obst wurden wir freundlich, herzlich empfangen (wie übrigens überall in Indien – die Freundlichkeit ist ist phänomenal, wenn mal den Trick ersteinmal raus hat: Zuerst Lächeln und der Satz:” Sorry can you help me” und jeder Inder wird auf Trinkgeld verzichten und alles möglich machen – es ist fast peinlich.). Der Englischsprechende Herr verließ das Boot und wir waren auf Hände und Füße angewiesen. Aber unsere drei Herren waren sehr freundlich und auch sehr zurückhaltend. Es ging durch eine traumhafte Landschaft durch Reisfelder, ab und zu eine Hütte, ein kurzer Halt im nächsten Dorf damit der Kapitän seine dreckige Wäsche abgeben konnte, seine Frau die sich gefreut hat mal Gäste kennenzulernen. Es war sehr, sehr nett! Zum Abendankern ging es in eine abgeschiedene Gegend. Stille – überall unglaubliche Stille spooky wenn man sich an das Gewusel Indiens gewöhnt hat! Es wurde früh dunkel und das Essen musste auf Grund der vielen Fliegen in eine Kabine verlegt werden. Als die letzten Lichter der verteilten Häuser am Horizont simulten aus gingen (Generatorstopp um neun) machten wir dann auch bald Licht aus.
    Die Kabinen war zuerst heiß und klamm dadurch, dass die Klimaanlage aber nur aus oder eisig kannte – hmmm nun ja. Die Betten waren eine Katastrophe und morgens um 7:00 Uhr wurde die Klimaanlage ausgeschaltet, so dass wir um 7:10 Uhr gar und wach waren, wir waren ja nicht zum Spaß da sondern um die Landschaft zu genießen. Dann gab es Frühstück und es ging wieder Richtung Heimathafen.
    Zusammenfassen kann ich dem Lonely Planet nicht recht geben. Unter die Top 10 kommt die Bootsfahrt nicht aber es ist bestimmt lustig wenn man in einer netten Truppe fährt! Und wenn man in der Gegend ist wäre es eine Schande es nicht zu tun den die Landschaft und die Ruhe ist unbeschreiblich und hat schon etwas meditatives.
    Man sollte jedoch auch gut planen wie man dort wieder weg kommt denn die Züge fahren nicht oft (Zugfahren in Indien ist klasse und günstig – unbedingt tun!!!) und eine mehrstündige Taxifahrt ist nur etwas für starke Nerven;o)

    Egal – wer immer dort hinkommt sollte es unbedingt für eine Nacht versuchen.

    VLG
    Helen

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